Über 5 Milliarden Menschen leben von weniger als 10 Dollar pro Tag auf unserem Planeten, aber ich gehöre nicht zu ihnen; lassen Sie uns annehmen, dass der Rest zu den reichen oberen und mittleren Schichten zählen (die so genannte Mittelschicht ebenso). Diese Zahlen zeigen uns, dass weniger als 20% der Weltbevölkerung die finanziellen, politischen, militärischen Ressourcen, Informationen, herstellende Betriebe, Nahrungsmittel, Verteilung, “Management” und Verbrauch der Weltressourcen kontrollieren. Manche würden sogar noch weiter gehen, und sagen, daß 1% den Rest regieren, aber ich möchte hier auch die “Mittelklasse” hinzuzählen, weil sie nicht in der Lage sind über ihre eigene Generation hinaus zu schauen.
Seit 1970 sind die realen Löhne (in den USA, Anm.d.Ü) gleich geblieben oder sie sind gefallen. Das Modell Haushalt mit zwei Verdienern wurden kreiert, zusammen mit Kinderkrippen und einem „Zusammenspiel” aller Familienmitgliedern zur Unterstützung der “Ökonomie” der Familie. Dies hat dazu geführt, dass der Stresslevel der Familie gestiegen ist, und dies wiederum kreiert Kommunikationsblockaden für die Familienmitglieder, die wiederum eine weniger als ideale Situationen fürs Lernen der Jüngsten schaffen. Es gibt keine unbedingte Liebe mehr, anstelle dessen muss jeder sein Teil zum Ganzen beitragen, sich einen Job suchen und Miete zahlen. Die Preise fürs „Eigenheim” beliefen sich auf 50% eines Ein-Verdiener-Haushalts, jetzt liegt es bei 75% bei zwei Verdienern. „Zeit” wird nicht mehr mit der Familie verbracht, und Werte werden durch die Gesellschaft allein vermittelt, weil alle auf der „Arbeit“ sind.
Klassengefüge sind tief verwurzelt, die Kluft weitet sich; und das alles, während wir uns scheinbar um den “Schein” der Dinge kümmern, wobei die “Fakten” im Trüben weg gewaschen werden. Während wir nur an “mich” und “mein” denken, werden unsere sozialen Netze gekappt, Wasser wird privatisiert, und die Vorstellung dass “wer nicht arbeitet, nichts Wert ist” scheint in der Gesellschaft überhand genommen. “Niemand macht hier auf lau” und “wer sich nicht selbst zusammenreißt” hallt wider und der Glaube herrscht vor, dass “wenn jeder so denkt, es richtig sein muss.”
Der Lebensunterhalt basiert auf Jobs und macht uns abhängig vom „System” und der anscheinenden „Wettbewerbsnatur” der Dinge. An allen Ecken unserer Lebensbereiche klebt heute ein Preisschild, und die, die „erhalten”, während sie scheinbar weniger tun als „ich” „stehlen” am Ende meine Chancen (man denke an die Gewerkschaften). Arbeit/Jobs sind an „freie Markt”-Ideale gekoppelt und daraus ergibt sich Wettbewerb; „Wenn ich weniger dafür verlange, bekomme ich einen Job”, „irgendeine Arbeit ist besser als keine Arbeit.”
Während sie die Ideale des monetären Systems mit Ausdrücken wie „Faulheit”, „Neid”, oder „Anreiz” verteidigen, unterstützt die arbeitende Klasse das fehlgeschlagene System, welches sie in einem Untertanenzustand hält, und sie erkennen nicht, das “Veränderung” etwas positives ist, sondern ganz im Gegenteil, etwas, was man fürchten muss.
„Erfolg” ist gebunden an “Investitionen” in „Ausbildung” und das „Ego” wird assoziiert mit Gesellschaft und seinen äußerlichen Verurteilungen. Es wird uns gesagt dass du „wenn du etwas gern machst, sieh zu, wie du damit Geld verdienen kannst”, und wir akzeptieren es und machen weiter, und unsere „Freude” verwandelt sich in Wettbewerb und wir glauben auf Ewig dass das einzig Wichtige ist “sich um sich selbst und das eigene” zu kümmern und das im Gewand des „Erfolgs”. Dies wird auf der Familienebene eingehämmert, und Wettbewerb bringt selbst Geschwister auseinander, denn jedes Kind will sich als „erfolgreich” darstellen und die Familie „stolz“ machen.
Die Öffentlichkeit wurde überzeugt, dass Eigenständigkeit Teil des Traums ist: dass es „mich“ in Kontrolle „meines“ Lebens bringt, dass es die „Ängste“ nimmt, die aus einer Arbeitgeber/Arbeitnehmer Beziehung resultieren. Der „Traum“ wird verteidigt als „Wohlfühlort“, „Ich mag es Hausbesitzer zu sein“, „ich gehe mit dem Strom“. Niemand will „für Aufruhr sorgen“, sie werden Ausreden finden, so dass sie ihre Schwachpunkte in ihrem Leben nicht sehen müssen. Sie wollen nicht frei sein, sie wollen nur frei von Unannehmlichkeiten und Konflikt sein.
Sie fordern Lösungen statt Probleme und sie bekämpfen Gedanken und Klarheit als zynisch und wütend, während sie sich mit „Vergleichen“ verteidigen um sich zu „rechtfertigen“. Stolz hat den gesunden Menschenverstand ersetzt, in dem er es mit irrelevanten Ausflüchten und Ängsten verteidigt, welches wir spiegeln, während wir uns darauf konzentrieren, was „gut“ an unserem derzeitigen System ist und bringen unsere Energien dorthin, die Unzulänglichkeiten zu reparieren, anstatt die Dinge neu zu strukturieren, denn das könnte ja „mich“ selbst betreffen.
Im Fernsehen macht Gewalt und Kriminalität in Polizei und Detektiv-Geschichten wie „CSI“ uns Glauben, das wir „immer jemanden die Schuld zuschieben müssen“. Sie helfen uns zu erkennen, wer zu den Asozialen gehört, wie beispielsweise Leute, die ihre Musik vom Internet herunterladen. Wir ziehen es vor, „sie gleich einzusperren“ oder sie „zu bestrafen“, denn sie könnten ja „mein Zeug“ klauen, anstatt das sie schauen, was denn der wahre Grund der Kriminalität ist. Der „Wettbewerb“, der durch die Umwelt und die Notwendigkeit zu „überleben“ könnte ja eine Rolle spielen. Wir gewöhnen uns an Kontrollpolizei und ebenso daran, „ausgefragt“ zu werden, während wir uns langsam selbst einkerkern. Die „heruntergekommene“ Seite des Lebens und die Fähigkeit, Dinge zu identifizieren wird als unangepasst dargestellt, Argwohn gegenüber Unangepassten wird geschürt („jeder kann ein Krimineller sein“, „nimm dich vor den einsamen Wölfen in Acht“ „er war ein so ruhiger Mensch“ „Erkenne die ersten Anzeichen bei deinen Kindern“).
Uns wird erzählt, dass „Kriminalität“ opportunistisch ist, aber gleichzeitig leben wir selbst ein opportunistisches Leben. Wir springen auf jeden „guten Preis“ oder „Investitions“-Gelegenheit ohne dass wir daran denken, wer hier denn erst „verlieren“ musste, um uns diesen guten Preis zu ermöglichen; was für den anderen Unglück bedeutet, ist Gewinn für uns. Wir haben gelernt, das System zu „akzeptieren“ und sich ihm „anzupassen“, während wir es an die nächste Generation weitergeben. Die Kinder wachsen auf mit Konzepten wie „du schuldest mir“ oder „Kriminelle sind schlechte Menschen“, und wiederholen die Lügen der Gesellschaft und werden selbst Teil von ihr. Ihnen wird gesagt, dass sie sich nicht zu weit von der Herde entfernen dürfen, und das „Hoffnung“ und „Liebe“ alles besser macht.
Die Medien spielen ständig auf unsere „Hoffnung“ nach Eigentum an und unsere Träume vom „easy life“ und „Erfolg“. Es kann auch mir ganz plötzlich passieren, dass ich ein Star bin, indem ich ein „Idol“ werde, dass „entdeckt“ wird, in dem ich „hart arbeite“ und irgendwas „erfinde“, und wenn das nicht klappt, kann ich ja immer noch Lotto spielen. Menschen versuchen ein wenig extra Geld zu „verdienen“ indem sie sich in legale Aktivitäten wie Spielen oder Spekulationen versuchen, währenddessen sie immer weiter in die „roten Zahlen“ abrutschen, basierend auf ein System „Hoffnung“ welches dazu gemacht ist, durch Profit „den Köder auszuwerfen“. Die Scham am „Verlust“ ist so groß, dass es dazu beiträgt, die Familienbeziehungen und Kommunikation weiter zu belasten.
Der 11. September, der Tag der Schande, der noch nicht genau untersucht worden ist, wurde als abgeschlossen akzeptiert auf der Basis von „schlechter Wissenschaft“ (Bad Science). Die Hoffnung, dass „meine Regierung“ oder andere „Amerikaner“ nicht daran beteiligt waren, treibt die Lügen an bis sie als Wahrheit akzeptiert werden. Die Medien attackieren die Integrität, Glaubwürdigkeit und Charakter eines jeden, der dies in Frage stellt, mit Ausdrücken wie „Extremist“ oder „Radikaler“. Die gleichen Ausdrücke, die für „Terroristen“ verwendet wird. Logik wird außer Acht gelassen sowie wissenschaftliche Untersuchungen, und die Öffentlichkeit akzeptiert die Ergebnisse von offizieller Stelle und sieht den Fall als abgeschlossen an. Da wir nur unsere Neurosen haben, unsere Ängste und Emotionen sehnen wir uns nach einem sicheren Hafen und nehmen die Fragen persönlich, die vielleicht darauf hinweisen, dass gewählte Abgeordnete oder anderen „Amerikanern“ dahinter stecken. Der Geist selbst ist bequem geworden, Frustration und ein Gefühl des Überwältigtsein tauchen auf, wenn etwas nicht „einfach“ oder „gerade heraus“ ist, selbst das bloße Gefühl etwas Neues lernen zu müssen, ist eine Angriff auf das Ego.
Es gab mal eine Zeit, als Weisheit und Wissen weitergegeben und ausgetauscht wurde zum Wohle der Gemeinschaft, aber heute geht es nur noch ums Geld. Wir stehen alle miteinander im „Wettbewerb“ und das Wissen, was wir besitzen, ist an unseren Lebensunterhalt und unsere Familien gebunden. Wir horten Informationen und hoffen, dass wir daraus einen „Vorteil“ schlagen können, im Vergleich zu anderen oder das wir die Ideen zu unserem Vorteil „an den Mann bringen können.“ Wir sparen, machen Budgets, geben aus und investieren, und glauben, dass wir eine bessere Zukunft für uns und unsere Kinder kreieren können. Wir schaffen an, so viel wir können und sehnen uns nach immer mehr; wir erkennen, das Geld uns ein Gefühl von Berechtigung gibt und wir wollen uns „berechtigt“ fühlen.
Fürchte dich nicht davor, die Wahrheit zu erkennen, den Schwindel und das Gefühl von Hoffnungslosigkeit, selbst wenn die Logik deine Gefühle verletzt. Zuzugeben, dass die Welt im Argen liegt, und das radikale Veränderung nötig ist, ist der erste Schritt. In der Lage zu sein die „Wachstumsschmerzen“ auszuhalten von etwas Neuem und nicht zurückzufallen in die Sicherheit des Falschen, jedoch bekannten, ist eine echte Herausforderung. Die Wichtigkeit von „Ich“ zu überwinden ist übergroß in dieser Evolution, denn nur die Menschheit als Ganzes kann jemals „hoffen“ wahre Gerechtigkeit und ein Leben im Gleichgewicht mit der Natur zu bringen.
Wednesday, April 15, 2009
Monday, February 2, 2009
Verschwendete Energien
Die Unsummen, die während der letzten US-Wahl ausgegeben wurde, sind unglaublich. Die Wahl-kampagne kostete für beide Parteien in diesem Wahljahr circa $2 Milliarden Dollar. Stell dir diese Summe mal in Zeit umgerechnet vor: das wären 228.310 Jahre. Ein Jahr hat 8.760 Stunden. Woher kommt es, dass diese Riesensummen uns nicht mehr beeindrucken? Woher kommt es, dass wir es akzeptieren, das grosse Unternehmen Milliarden Profit einfahren? Warum sind die Mittel zum Leben so ungleichmässig verteilt?
Selbst bei einem Stundenlohn von $1.000 Dollar pro Stunde ($1.920.000/pro Jahr) und einer 40 Stundenwoche, 160 Stunden pro Monat, 1.920 Stunden pro Jahr; bräuchte es also 1.041,66 Jahre, um diesen Betrag zu verdienen. Nun stell dir mal vor, wie lange es dauern würde, diese Summe mit dem normalen Durchschnittsgehalt von $25/Stunde ($48.000/Jahr) zu erwirtschaften? Es ist schwierig sich dies vorzustellen, dennoch beindrucken uns die Unsummen, die Unternehmen als Profit erwirtschaften einfach nicht mehr. Geschäft ist Geschäft. Es ist halt der Erfolg. Geschäft heisst, andere übers Ohr zu hauen.
Wenden wir uns nun den Rettungspaketen der Banken zu. Wir brauchen nur daran zu denken, wie einfach die Banken ihr Rettungspaket bekommen haben, und wie schwer es für die Autoindustrie ist, welches einen grossen Teil der arbeitenden Mittelklasse repräsentiert, die circa $60.000/Jahr verdienen - wenn sie Glück haben. Die Autoindustrie verlangt nach „Eingeständnissen” von seiten der Gewerkschaften, der Arbeiter. Es wird Entlassungen geben und Gehaltsreduzierungen: alles unter dem Motto „Kosten zu senken.” Warum sagt man nicht gleich deutlich: Um Leben abzuschneiden?
Lass uns mal für einen Augenblick über dieses Autoindustrie-Thema nachdenken: hier gibt es viel verschwendete Energien. Ensprechend dem Diktat eines „freien Marktes”, muss die Industrie dem Wettbewerb unterstellt sein. Es gibt auf der Welt circa 12 grosse Autohersteller (mehr oder weniger). Von diesen sind einige Unterauftragnehmener. Aber lass uns bei diesen 12 bleiben. Diese Hersteller haben ein wichtiges Ziel, nämlich Autos herzustellen, um Profit einzufahren. Sie müssen nicht das beste Auto herstellen oder eines, das am wenigsten Benzin verbraucht, es muss sich ganz einfach verkaufen lassen. So werden wir durch „Optionen” und „bestimmten Funktionen” dazu verführt, ein Auto zu kaufen, aber nicht wirklich von der Qualität. Sie verkaufen es wie Sex. Aber es ist nie wirklich befriedigend.
All das sind verschwendete Energien: wir befinden uns inmitten einer „Klimakrise”, aber wir akzeptieren immer noch, dass die Autoindustrie Profite durch „Verbesserungs-Upgrades” macht. Anstelle nach den Regeln des „freien Marktes” zu handeln, sollten wir „sozial” denken lernen. Wir sollten akzeptieren, dass für eine bessere Menschheit und Erde nicht alles unter das Prinzip des Profits stehen kann. Lass uns die Autohersteller verstaatlichen, lasst sie uns fusionieren, lass uns bessere Autos herstellen. Autos, die halten (und nicht schon nach kurzer Zeit auseinanderfallen), Autos, die keine fossilen Brennstoffe verwenden; Auto, die keine negativen Auswirkungen auf alle Lebewesen haben. Wenn wir uns vor Auegn stellenm wie viel die Autoindustrie jedes Jahr an Forschung und Werbung ausgeben; alles verschwendete Mittel und Energien.
Gerade die Leute, die einen Lebensstandard von $60.000/Jahr haben, wie die Arbeiter in der Autoindustrie, sagen, dass die Arbeiter das Problem sind, weil sie zu viel Geld verdienen und zu viel verlangen, wie beispielsweise Krankenversicherungen und ähnliches. „Ein Ungelernter, der einen monotone Tätigkeit verrichtet, verdient es nicht, genauso entlohnt zu werden, wie jemand mit einer Ausbildung.” Ich habe das oft gehört. Lass das mal in dich einsinken. Ich erinnere mich, als ich aufwuchs, dass ich ständig zu hören bekam, wie wichtig „Schulbildung” sei. Und das die Arbeit, die ich dann machen kann, weil ich eine Schulausbildung habe, zu „Erfolg“ führt. Diese Vorstellung wurde von der Familie, der Regierung, den Unternehmen allesamt beschworen. „Mache einen guten Schulabschluss, und eine gute Arbeit wartet auf dich”, habe ich Dutzende male zu hören bekommen. Da wurde ganz absichtlich ein Keil zwischen die verschiedenen Leute gehauen, mit der Absicht, den Klassenkampf untereinander zu ermöglichen. Teile und herrsche. Verschwendete Energien.
Mit der Gleichung von Geld=Leben (siehe vorherigen Eintrag) bedeutet dies nun, dass ein Mensch mit Schulausbildung mehr Recht auf Leben hat? Sind die gebildeten Menschen der Meinung, dass die Ungebildeten nicht ihren Teil beigetragen haben, und daher zu weniger berechtigt sind? Glauben diese, dass Schulausbildung ihnen die „Berechtigung” geben? Sind sie neidisch, weil jemand vielleicht nicht durch die jahrelange Schulausbildung gegangen ist, um den selben Lebensstandard zu erreichen? Sind sie bitter?
Das gleiche gilt für „Sozialhilfe”. Ich habe es so oft gehört, dass Leute glauben, dass jeder „seinen Teil zum Ganzen” beitragen muss. Was für ein Teil ist das? Welchen Nutzen haben wir hier? Verbessern wir die Menschheit mit aufgezwungener Arbeit, damit einige wenige daraus Nutzen ziehen? Warum haben die Menschen soviel Angst davor, dass jemand „Nutzniesser” des Systems sein könnte? Haben sie das Gefühl, dass man sie betrogen hat? Sind sie neidisch? Glauben sie tatsächlich dass eine Welt, inder es 100% Beschäftigung gibt, mit einer 40-Stunden-Woche, einen Unterschied macht? Wofür arbeiten wir alle so fieberhaft? Glauben sie tatsächlich, dass mit all den Fortschitten, die wir in den letzten hundert Jahren gemacht haben, die Menschen länger und härter arbeiten müssen? Das beide Elternteile arbeiten müssen, um „gleichgestellt” zu sein? Entwickeln wir uns wirklich als Spezies weiter? Verschwendete Energien.
Es ist gar nicht so schwierig die meisten anstehenden Probleme zu lösen, wir müssen bloss gemeinschaftlich in Aktion treten. Wir müssen ebenso „Geld” aus der Gleichung des Lebens nehmen. Wir sind alle von derselben Erde, haben die gleichen Resourcen, die gleiche Lebenenergie; wir alle haben das Recht auf die lebensnotwendigen Dinge, die für das Leben notwendig sind.
Das Problem liegt in der Aufspaltung, die sich zwischen den Menschen etabliert hat und die Verurteilungen, die sich in unseren Köpfen eingenistet haben. Das Problem sind die belanglosen Kämpfe untereinander in der arbeitenden Klasse. Das Problem ist, dass ohne Informationen, die Menschen unwissend bleiben, über das, was in der Welt geschieht, und dass sie dann anfällig sind für falsche Regierungsführungen.
Wie schlimm wäre es wirklich, wenn das Finanzsystem zusammenbricht? Wird es die Reichen genauso in Mitleidenschaft ziehen, wie es die Besitzlosen getroffen hat? Was würde passieren, wenn wir alle für einen Monat nicht zur Arbeit gehen? Würden sie dann verstehen, was los ist? Werden wir dann in der Lage sein, Veränderungen zu stimulieren? Sicher, manche würden während des Wechsels sterben, aber andere sterben auch jetzt schon, nur weil sie kein Geld haben. Wir haben die Macht, dies alles jetzt zu verändern: sag einfach: NICHT MEHR.
Ich glaube, dass Ausbildung für unsere Zukunft sehr wichtig ist, aber lass uns Bildung nicht mit „Training” verwechseln. Die Fähigkeit zum Lernen liegt im Fragen stellen und Experimentieren können. Wenn wir zu ängstlich sind, aus der Norm zu fallen, werden wir nie etwas lernen. Sicher, manche sind Meister, in das was sie tun. In der Realität aber ist die Frage: wie wichtig ist es, was sie tun? Stimuliert ihr Denken wirklich das Gehirn? Müssen sie wirklich darüber „nachdenken” was sie machen? Existieren wir nicht einfach, und wir machen was wir gerade machen? Verschwendete Energien.
Es gibt bei weitem noch mehr Beispiele und Ansatzpunkte, die in diesem Kontext aufgeführt werden koennen. Reflektiere einfach mal über die oben genannten und über die, die dir dazu einfallen. Was sind die verschwendeten Energien, die du siehst? Wo sind all die Denker hin? Vielleicht sind sie durch “Erziehung” ausgestorben?
Selbst bei einem Stundenlohn von $1.000 Dollar pro Stunde ($1.920.000/pro Jahr) und einer 40 Stundenwoche, 160 Stunden pro Monat, 1.920 Stunden pro Jahr; bräuchte es also 1.041,66 Jahre, um diesen Betrag zu verdienen. Nun stell dir mal vor, wie lange es dauern würde, diese Summe mit dem normalen Durchschnittsgehalt von $25/Stunde ($48.000/Jahr) zu erwirtschaften? Es ist schwierig sich dies vorzustellen, dennoch beindrucken uns die Unsummen, die Unternehmen als Profit erwirtschaften einfach nicht mehr. Geschäft ist Geschäft. Es ist halt der Erfolg. Geschäft heisst, andere übers Ohr zu hauen.
Wenden wir uns nun den Rettungspaketen der Banken zu. Wir brauchen nur daran zu denken, wie einfach die Banken ihr Rettungspaket bekommen haben, und wie schwer es für die Autoindustrie ist, welches einen grossen Teil der arbeitenden Mittelklasse repräsentiert, die circa $60.000/Jahr verdienen - wenn sie Glück haben. Die Autoindustrie verlangt nach „Eingeständnissen” von seiten der Gewerkschaften, der Arbeiter. Es wird Entlassungen geben und Gehaltsreduzierungen: alles unter dem Motto „Kosten zu senken.” Warum sagt man nicht gleich deutlich: Um Leben abzuschneiden?
Lass uns mal für einen Augenblick über dieses Autoindustrie-Thema nachdenken: hier gibt es viel verschwendete Energien. Ensprechend dem Diktat eines „freien Marktes”, muss die Industrie dem Wettbewerb unterstellt sein. Es gibt auf der Welt circa 12 grosse Autohersteller (mehr oder weniger). Von diesen sind einige Unterauftragnehmener. Aber lass uns bei diesen 12 bleiben. Diese Hersteller haben ein wichtiges Ziel, nämlich Autos herzustellen, um Profit einzufahren. Sie müssen nicht das beste Auto herstellen oder eines, das am wenigsten Benzin verbraucht, es muss sich ganz einfach verkaufen lassen. So werden wir durch „Optionen” und „bestimmten Funktionen” dazu verführt, ein Auto zu kaufen, aber nicht wirklich von der Qualität. Sie verkaufen es wie Sex. Aber es ist nie wirklich befriedigend.
All das sind verschwendete Energien: wir befinden uns inmitten einer „Klimakrise”, aber wir akzeptieren immer noch, dass die Autoindustrie Profite durch „Verbesserungs-Upgrades” macht. Anstelle nach den Regeln des „freien Marktes” zu handeln, sollten wir „sozial” denken lernen. Wir sollten akzeptieren, dass für eine bessere Menschheit und Erde nicht alles unter das Prinzip des Profits stehen kann. Lass uns die Autohersteller verstaatlichen, lasst sie uns fusionieren, lass uns bessere Autos herstellen. Autos, die halten (und nicht schon nach kurzer Zeit auseinanderfallen), Autos, die keine fossilen Brennstoffe verwenden; Auto, die keine negativen Auswirkungen auf alle Lebewesen haben. Wenn wir uns vor Auegn stellenm wie viel die Autoindustrie jedes Jahr an Forschung und Werbung ausgeben; alles verschwendete Mittel und Energien.
Gerade die Leute, die einen Lebensstandard von $60.000/Jahr haben, wie die Arbeiter in der Autoindustrie, sagen, dass die Arbeiter das Problem sind, weil sie zu viel Geld verdienen und zu viel verlangen, wie beispielsweise Krankenversicherungen und ähnliches. „Ein Ungelernter, der einen monotone Tätigkeit verrichtet, verdient es nicht, genauso entlohnt zu werden, wie jemand mit einer Ausbildung.” Ich habe das oft gehört. Lass das mal in dich einsinken. Ich erinnere mich, als ich aufwuchs, dass ich ständig zu hören bekam, wie wichtig „Schulbildung” sei. Und das die Arbeit, die ich dann machen kann, weil ich eine Schulausbildung habe, zu „Erfolg“ führt. Diese Vorstellung wurde von der Familie, der Regierung, den Unternehmen allesamt beschworen. „Mache einen guten Schulabschluss, und eine gute Arbeit wartet auf dich”, habe ich Dutzende male zu hören bekommen. Da wurde ganz absichtlich ein Keil zwischen die verschiedenen Leute gehauen, mit der Absicht, den Klassenkampf untereinander zu ermöglichen. Teile und herrsche. Verschwendete Energien.
Mit der Gleichung von Geld=Leben (siehe vorherigen Eintrag) bedeutet dies nun, dass ein Mensch mit Schulausbildung mehr Recht auf Leben hat? Sind die gebildeten Menschen der Meinung, dass die Ungebildeten nicht ihren Teil beigetragen haben, und daher zu weniger berechtigt sind? Glauben diese, dass Schulausbildung ihnen die „Berechtigung” geben? Sind sie neidisch, weil jemand vielleicht nicht durch die jahrelange Schulausbildung gegangen ist, um den selben Lebensstandard zu erreichen? Sind sie bitter?
Das gleiche gilt für „Sozialhilfe”. Ich habe es so oft gehört, dass Leute glauben, dass jeder „seinen Teil zum Ganzen” beitragen muss. Was für ein Teil ist das? Welchen Nutzen haben wir hier? Verbessern wir die Menschheit mit aufgezwungener Arbeit, damit einige wenige daraus Nutzen ziehen? Warum haben die Menschen soviel Angst davor, dass jemand „Nutzniesser” des Systems sein könnte? Haben sie das Gefühl, dass man sie betrogen hat? Sind sie neidisch? Glauben sie tatsächlich dass eine Welt, inder es 100% Beschäftigung gibt, mit einer 40-Stunden-Woche, einen Unterschied macht? Wofür arbeiten wir alle so fieberhaft? Glauben sie tatsächlich, dass mit all den Fortschitten, die wir in den letzten hundert Jahren gemacht haben, die Menschen länger und härter arbeiten müssen? Das beide Elternteile arbeiten müssen, um „gleichgestellt” zu sein? Entwickeln wir uns wirklich als Spezies weiter? Verschwendete Energien.
Es ist gar nicht so schwierig die meisten anstehenden Probleme zu lösen, wir müssen bloss gemeinschaftlich in Aktion treten. Wir müssen ebenso „Geld” aus der Gleichung des Lebens nehmen. Wir sind alle von derselben Erde, haben die gleichen Resourcen, die gleiche Lebenenergie; wir alle haben das Recht auf die lebensnotwendigen Dinge, die für das Leben notwendig sind.
Das Problem liegt in der Aufspaltung, die sich zwischen den Menschen etabliert hat und die Verurteilungen, die sich in unseren Köpfen eingenistet haben. Das Problem sind die belanglosen Kämpfe untereinander in der arbeitenden Klasse. Das Problem ist, dass ohne Informationen, die Menschen unwissend bleiben, über das, was in der Welt geschieht, und dass sie dann anfällig sind für falsche Regierungsführungen.
Wie schlimm wäre es wirklich, wenn das Finanzsystem zusammenbricht? Wird es die Reichen genauso in Mitleidenschaft ziehen, wie es die Besitzlosen getroffen hat? Was würde passieren, wenn wir alle für einen Monat nicht zur Arbeit gehen? Würden sie dann verstehen, was los ist? Werden wir dann in der Lage sein, Veränderungen zu stimulieren? Sicher, manche würden während des Wechsels sterben, aber andere sterben auch jetzt schon, nur weil sie kein Geld haben. Wir haben die Macht, dies alles jetzt zu verändern: sag einfach: NICHT MEHR.
Ich glaube, dass Ausbildung für unsere Zukunft sehr wichtig ist, aber lass uns Bildung nicht mit „Training” verwechseln. Die Fähigkeit zum Lernen liegt im Fragen stellen und Experimentieren können. Wenn wir zu ängstlich sind, aus der Norm zu fallen, werden wir nie etwas lernen. Sicher, manche sind Meister, in das was sie tun. In der Realität aber ist die Frage: wie wichtig ist es, was sie tun? Stimuliert ihr Denken wirklich das Gehirn? Müssen sie wirklich darüber „nachdenken” was sie machen? Existieren wir nicht einfach, und wir machen was wir gerade machen? Verschwendete Energien.
Es gibt bei weitem noch mehr Beispiele und Ansatzpunkte, die in diesem Kontext aufgeführt werden koennen. Reflektiere einfach mal über die oben genannten und über die, die dir dazu einfallen. Was sind die verschwendeten Energien, die du siehst? Wo sind all die Denker hin? Vielleicht sind sie durch “Erziehung” ausgestorben?
Sunday, December 21, 2008
LEBEN = WETTBEWERB
Wenn alle Menschen miteinander in Wettbewerb stehen, und Wettbewerb Wirtschaftsleben bedeutet, und Wirtschaftsleben mit Erwerbstätigkeit gleichzusetzen ist, dann muss so zwangsläufig Erwerbstätigkeit mit Leben gleichgesetzt werden. Selbsterhaltung ist der wohl fundamentalste überlebensinstinkt überhaupt. Und wenn, menschliche und nicht-menschliche Tiere in eine Ecke gedrängt werden, werden sie alles tun, um zu überleben.
Das ist die höchste Stufe von Kontrolle. In dem System welches viele Jahrhunderte überlebt hat, und darauf aus war, Menschen auf den niedrigsten Nenner zur reduzieren, gilt vor allem: „Bring dein Schäfchen ins Trockene“ (Teile und Herrsche). Und in diesem Prozess wird jeder Teil der Gesellschaft auf das Wettbewerbsprinzip reduziert, was durch die Erziehung in den Schulen, am Arbeitsplatz, und in den Mainstream Medien noch unterstützt wird. „In dem Kampf jeder gegen jeden“ wird Wettbewerb als unabdingbar und tugendhaft dargestellt. Und vor allem: Stell es nicht in Frage, akzeptiere es ohne Aufbegehren.
Wettwerb ist gut, so heisst es, denn es fördert Innovation (es wäre zu fragen um was für eine Definition von Innovation hier die Rede ist– es sollte dabei nicht um den nächsten besten Tassenhalter gehen) und kreiert Anreize. Anreize für was? Es erscheint mir, dass es nur dazu dient Geld zu verdienen. So könnte man es auf den folgenden Punkt bringen:
LEBEN = GELD
Wenn diese oben genannte fürchterliche Gleichung in der Gesellschaft akzeptiert wird, sei es durch Propaganda, Massenmedien und Erziehung (Schulen), dann wird dies zur Wahrheit erhoben. Wenn man diese „Wahrheit“ anspricht, bekommt man zu hören, dass man die „Dinge vereinfacht darstellt“, was dann mit Statements abgewiegelt wird, dass „man ja ohne Geld nicht leben kann“, und „das wir alle arbeiten müssen“, und „du musst deinen Beitrag leisten“ oder „du musst essen“, und „hier werden keine Schmarotzer geduldet.“
All diese Zeitungsenten werden ständing ins Gespräch gebracht, und das mit unwissenden, aufgeklärten und nicht aufgeklärten Menschen, und das über alle Zeit. Der Bildungsgrad spielt weder beim Erkennen der Wahrheit noch beim Wiederkäuen von einprogrammierten Antworten keine Rolle. Man kann durchaus hochgebildet sein, aber dennoch ignorant. Ich habe sogar versucht zu erklären, dass all diese Begründungen alle, und zwar Wort für Wort, auf der ganzen Linie – einprogrammiert sind; wobei ich dann solche wunderbaren Antworten bekam wie: „Es muss doch dann wahr sein, wenn alle es sagen.“ Meine Lieblingsantwort ist aber immer noch: „Und in deiner utopischen Welt, wer wird dann die Dreckarbeit machen?“ Ich habe wirklich keine Lust mehr auf solche gehirngewaschenden Idioten. Sie werden „ihr“ System bis zum Tode verteidigen.
Die Trennung des Selbsts vom kollektiven Geist, der Gesellschaft und der Natur selbst hat zu dem geführt wo wir heute stehen, und was wir geworden sind. Die blinde Akzeptanz unserer Umstände und die Vorstellung, dass der „Kapitalismus die Oberhand behalten muss“ ist ein kollektiver Geist, der von einem anderen kollektiven Geist gesteuert wird. Die Wünsche (Träume) der „Oberen Zehntausend“ steuern das Gros der Gesellschaft, wobei die wenigen das Geld kontrollieren und damit das Leben.
Mittels Furchteinflössen und Einschüchterungen, verordnen die Wenigen Gesetze zur Wahrung von „Besitz“, welches sie angehäuft haben – alles zu Lasten der Gesellschaft. „Das kann dir auch passieren“, „er ist eigentlich ein netter Kerl, aber eher so ein Einzelgänger“, „Schliess die Türen ab“, „Verschliesse Sie Ihre Wertgegenstände im Kofferraum“. All solche Ermahnungen sollen „dir“ helfen dich zu schützen! Eben nicht! Sie sind gestaltet worden, um Besitz zu schützen. Und während wir alle Besitz ansammeln, werden wir alle verrückt. Man kann seinen Besitz gegen Diebstahl versichern. Lass das einfach mal ins Gehirn sinken. Ich möchte jemanden GELD geben, jeden Monat, nur für den Fall das jemand meinen Besitz stehlen möchte. Oder noch besser: Ich möchte meinen Besitz versichern (GELD) im Falle das die Firma, die das Produkt hergestellt hat, etwas verkorkst hat, und es geht frühzeitig kaputt.
Und lass Dir nun folgendes einsinken : Lass uns eine kurze Reise zurück in das frühe neunzehnte Jahrhundert machen, in einem Ford. Henry gefiel die Idee damit viel Geld zu verdienen, in dem er Leuten Sachen verkaufte, so dass er das mit dem Konzept der „Geplanten Veralterung“ erfand. Oder „wie kann ich es so einfädeln, dass mein Dreck schnell kaputt geht, so dass der Konsument ein neues Produkt kaufen muss?“ Und was daraus folgt ist: Man kriegt das Ersatzteil nicht mehr, weil die Firma Prozesse verändert hat, und so geht es weiter und weiter. Dieser Produktzyklus Dinge zu kaufen hat sich über die Jahre mehr und mehr verkürzt, und das trifft besonders auf technische Gadgets zu: Man denke nur an das „I-Universum“.
Was wäre, wenn man folgende Kalkulation anstellen würde: Nehmen wir mal an, dass der Durchschnittsbürger 40,000 Kanadische Dollar im Jahr verdient (ok, wenn er Glück hat). Diese Person hat drei Wochen Urlaub (oh, bitte!) und arbeitet 40 Stunden pro Woche montages bis freitags (oh, Junge, Junge). Das wären dann ungefähr 21 Dollar pro Stunde. Das heisst 21 Dollar = 1 Stunde Lebenszeit. Wenn die Lebenserwartung 72 Jahre ist, und man berechnet jede Stunde des Lebens, so wäre der Lebenswert $13,245,120. Ich habe letztens von einem GM memo gelesen, wo das Menschenleben auf 200,000 berechnet wurde. Das macht mich nachdenklich.
Das heisst dann, dass das 1,500 Dollar teure MacBook, welches du gerade gekauft hast, ca 71,5 Stunden oder umgerechnet drei Tage deines Lebens kostet. Wenn jemand dein MacBook klaut, wie lange sollte er dafür im Knast sitzen? Es heisst, das 20 Millionen Menschen in den USA im Knast sitzen oder gesessen haben. Und diese Zahl steigt um 1000 Menschen pro Woche. Wieviele dieser kriminellen Akte haben mit Besitz zu tun? Und werden sich die Menschen verändern? Ich habe letztens einen Artikel gelesen, der handelte davon, wie Menschen nach 25-30 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurden. Sind sie nun rehabilitiert? Bestimmt. Werden sie in der neuen Welt überleben? Vielleicht nicht, aber die Gesellschaft im allgemeinen kann nicht genug davon bekommen, sie zu dämonisieren und wird sie für immer für ihre längst verjährten Taten zur Rechenschaft ziehen. Viel Glück!
Wo kommt stammt dieser gemeine Zug des Wettbewerbs? Warum vergleichen sich Menschen miteinander und wollen bessr dastehen? Kann es sein, dass sie keine eigene Kontrolle über ihr Leben haben und daher andere kontrollieren müssen, auch indirekt in dem man jemanden etwas nachträgt, im Groll? Ist das die Angst das Leben zu verlieren und mit ihnen die Dinge, was über die Jahre so zugenommen hat, so dass rationale Gedanken aufgezehrt sind?
Warum, mit all den Fortschritten, die wir in unserer Menschlichkeit und unserer Umwelt gemacht haben, können wir keine Gemeinsamkeit finden und keine Menschlichkeit, statt unser selbst? Haben die Wenigen tatsächlich die Vielen so delegiert, wo sie nur noch überleben, instinktiv reagieren, und verzweifelt versuchen das wenige was sie angehäuft haben zu verteidigen damit sie sich in ihrer Lebensenergie bestätigt fühlen?
Was sind die Antworten? Ich wünschte, ich hätte welche. Da gibt es jene, die sagen, dass wenn du die Antworten nicht kennst, dann halte die Klappe. Für die habe ich keine Zeit. Um Lösungen zu finden, müssen Probleme zunächst identifiziert werden. Und um eine richtige Lösung zu finden, muss das ursprüngliche Problem erkannt werden. Der Wettbewerb ended nicht auf der individuellen Ebene; es gibt viele Gruppen, die ähnliche Absichten haben, dennoch arbeiten sie gegeneinander.
Kommen wir alle zusammen in einer ‚kommunalen’ Gesellschaft (wobei die Einrichtungen uns Erinnerungen an Koresh aufblitzen lassen)? Bereiten wir eine versteckte oder offene Revolution vor (mit Visionen von Aktivisten und Terroristen)? Oder akzeptieren wir die Situation einfach und machen weiter wie sonst? Mit welchen gewählten Pfad können wir leben? Wie mobilisieren wir uns? Was brauchen wir? Wie entkommen wir dem Wahnsinn?
Das ist die höchste Stufe von Kontrolle. In dem System welches viele Jahrhunderte überlebt hat, und darauf aus war, Menschen auf den niedrigsten Nenner zur reduzieren, gilt vor allem: „Bring dein Schäfchen ins Trockene“ (Teile und Herrsche). Und in diesem Prozess wird jeder Teil der Gesellschaft auf das Wettbewerbsprinzip reduziert, was durch die Erziehung in den Schulen, am Arbeitsplatz, und in den Mainstream Medien noch unterstützt wird. „In dem Kampf jeder gegen jeden“ wird Wettbewerb als unabdingbar und tugendhaft dargestellt. Und vor allem: Stell es nicht in Frage, akzeptiere es ohne Aufbegehren.
Wettwerb ist gut, so heisst es, denn es fördert Innovation (es wäre zu fragen um was für eine Definition von Innovation hier die Rede ist– es sollte dabei nicht um den nächsten besten Tassenhalter gehen) und kreiert Anreize. Anreize für was? Es erscheint mir, dass es nur dazu dient Geld zu verdienen. So könnte man es auf den folgenden Punkt bringen:
LEBEN = GELD
Wenn diese oben genannte fürchterliche Gleichung in der Gesellschaft akzeptiert wird, sei es durch Propaganda, Massenmedien und Erziehung (Schulen), dann wird dies zur Wahrheit erhoben. Wenn man diese „Wahrheit“ anspricht, bekommt man zu hören, dass man die „Dinge vereinfacht darstellt“, was dann mit Statements abgewiegelt wird, dass „man ja ohne Geld nicht leben kann“, und „das wir alle arbeiten müssen“, und „du musst deinen Beitrag leisten“ oder „du musst essen“, und „hier werden keine Schmarotzer geduldet.“
All diese Zeitungsenten werden ständing ins Gespräch gebracht, und das mit unwissenden, aufgeklärten und nicht aufgeklärten Menschen, und das über alle Zeit. Der Bildungsgrad spielt weder beim Erkennen der Wahrheit noch beim Wiederkäuen von einprogrammierten Antworten keine Rolle. Man kann durchaus hochgebildet sein, aber dennoch ignorant. Ich habe sogar versucht zu erklären, dass all diese Begründungen alle, und zwar Wort für Wort, auf der ganzen Linie – einprogrammiert sind; wobei ich dann solche wunderbaren Antworten bekam wie: „Es muss doch dann wahr sein, wenn alle es sagen.“ Meine Lieblingsantwort ist aber immer noch: „Und in deiner utopischen Welt, wer wird dann die Dreckarbeit machen?“ Ich habe wirklich keine Lust mehr auf solche gehirngewaschenden Idioten. Sie werden „ihr“ System bis zum Tode verteidigen.
Die Trennung des Selbsts vom kollektiven Geist, der Gesellschaft und der Natur selbst hat zu dem geführt wo wir heute stehen, und was wir geworden sind. Die blinde Akzeptanz unserer Umstände und die Vorstellung, dass der „Kapitalismus die Oberhand behalten muss“ ist ein kollektiver Geist, der von einem anderen kollektiven Geist gesteuert wird. Die Wünsche (Träume) der „Oberen Zehntausend“ steuern das Gros der Gesellschaft, wobei die wenigen das Geld kontrollieren und damit das Leben.
Mittels Furchteinflössen und Einschüchterungen, verordnen die Wenigen Gesetze zur Wahrung von „Besitz“, welches sie angehäuft haben – alles zu Lasten der Gesellschaft. „Das kann dir auch passieren“, „er ist eigentlich ein netter Kerl, aber eher so ein Einzelgänger“, „Schliess die Türen ab“, „Verschliesse Sie Ihre Wertgegenstände im Kofferraum“. All solche Ermahnungen sollen „dir“ helfen dich zu schützen! Eben nicht! Sie sind gestaltet worden, um Besitz zu schützen. Und während wir alle Besitz ansammeln, werden wir alle verrückt. Man kann seinen Besitz gegen Diebstahl versichern. Lass das einfach mal ins Gehirn sinken. Ich möchte jemanden GELD geben, jeden Monat, nur für den Fall das jemand meinen Besitz stehlen möchte. Oder noch besser: Ich möchte meinen Besitz versichern (GELD) im Falle das die Firma, die das Produkt hergestellt hat, etwas verkorkst hat, und es geht frühzeitig kaputt.
Und lass Dir nun folgendes einsinken : Lass uns eine kurze Reise zurück in das frühe neunzehnte Jahrhundert machen, in einem Ford. Henry gefiel die Idee damit viel Geld zu verdienen, in dem er Leuten Sachen verkaufte, so dass er das mit dem Konzept der „Geplanten Veralterung“ erfand. Oder „wie kann ich es so einfädeln, dass mein Dreck schnell kaputt geht, so dass der Konsument ein neues Produkt kaufen muss?“ Und was daraus folgt ist: Man kriegt das Ersatzteil nicht mehr, weil die Firma Prozesse verändert hat, und so geht es weiter und weiter. Dieser Produktzyklus Dinge zu kaufen hat sich über die Jahre mehr und mehr verkürzt, und das trifft besonders auf technische Gadgets zu: Man denke nur an das „I-Universum“.
Was wäre, wenn man folgende Kalkulation anstellen würde: Nehmen wir mal an, dass der Durchschnittsbürger 40,000 Kanadische Dollar im Jahr verdient (ok, wenn er Glück hat). Diese Person hat drei Wochen Urlaub (oh, bitte!) und arbeitet 40 Stunden pro Woche montages bis freitags (oh, Junge, Junge). Das wären dann ungefähr 21 Dollar pro Stunde. Das heisst 21 Dollar = 1 Stunde Lebenszeit. Wenn die Lebenserwartung 72 Jahre ist, und man berechnet jede Stunde des Lebens, so wäre der Lebenswert $13,245,120. Ich habe letztens von einem GM memo gelesen, wo das Menschenleben auf 200,000 berechnet wurde. Das macht mich nachdenklich.
Das heisst dann, dass das 1,500 Dollar teure MacBook, welches du gerade gekauft hast, ca 71,5 Stunden oder umgerechnet drei Tage deines Lebens kostet. Wenn jemand dein MacBook klaut, wie lange sollte er dafür im Knast sitzen? Es heisst, das 20 Millionen Menschen in den USA im Knast sitzen oder gesessen haben. Und diese Zahl steigt um 1000 Menschen pro Woche. Wieviele dieser kriminellen Akte haben mit Besitz zu tun? Und werden sich die Menschen verändern? Ich habe letztens einen Artikel gelesen, der handelte davon, wie Menschen nach 25-30 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurden. Sind sie nun rehabilitiert? Bestimmt. Werden sie in der neuen Welt überleben? Vielleicht nicht, aber die Gesellschaft im allgemeinen kann nicht genug davon bekommen, sie zu dämonisieren und wird sie für immer für ihre längst verjährten Taten zur Rechenschaft ziehen. Viel Glück!
Wo kommt stammt dieser gemeine Zug des Wettbewerbs? Warum vergleichen sich Menschen miteinander und wollen bessr dastehen? Kann es sein, dass sie keine eigene Kontrolle über ihr Leben haben und daher andere kontrollieren müssen, auch indirekt in dem man jemanden etwas nachträgt, im Groll? Ist das die Angst das Leben zu verlieren und mit ihnen die Dinge, was über die Jahre so zugenommen hat, so dass rationale Gedanken aufgezehrt sind?
Warum, mit all den Fortschritten, die wir in unserer Menschlichkeit und unserer Umwelt gemacht haben, können wir keine Gemeinsamkeit finden und keine Menschlichkeit, statt unser selbst? Haben die Wenigen tatsächlich die Vielen so delegiert, wo sie nur noch überleben, instinktiv reagieren, und verzweifelt versuchen das wenige was sie angehäuft haben zu verteidigen damit sie sich in ihrer Lebensenergie bestätigt fühlen?
Was sind die Antworten? Ich wünschte, ich hätte welche. Da gibt es jene, die sagen, dass wenn du die Antworten nicht kennst, dann halte die Klappe. Für die habe ich keine Zeit. Um Lösungen zu finden, müssen Probleme zunächst identifiziert werden. Und um eine richtige Lösung zu finden, muss das ursprüngliche Problem erkannt werden. Der Wettbewerb ended nicht auf der individuellen Ebene; es gibt viele Gruppen, die ähnliche Absichten haben, dennoch arbeiten sie gegeneinander.
Kommen wir alle zusammen in einer ‚kommunalen’ Gesellschaft (wobei die Einrichtungen uns Erinnerungen an Koresh aufblitzen lassen)? Bereiten wir eine versteckte oder offene Revolution vor (mit Visionen von Aktivisten und Terroristen)? Oder akzeptieren wir die Situation einfach und machen weiter wie sonst? Mit welchen gewählten Pfad können wir leben? Wie mobilisieren wir uns? Was brauchen wir? Wie entkommen wir dem Wahnsinn?
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